Outplacement

In Zusammenhang mit der Beendigung von Arbeitsverhältnissen ist es nicht unüblich, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Maßnahme zum Outplacement mit anbietet. Vor allem bei Führungskräften übernehmen Arbeitgeber immer wieder bei Beendigung (Kündigung oder Aufhebungsvertrag) von Arbeitsverhältnissen die Kosten einer Outplacement Beratung. Outplacement Strategien werden dann entwickelt, um drohende Konflikte im Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses frühzeitig zu verhindern.

Die Kosten von Outplacement sind in Abhängigkeit des Anbieters beachtlich. In der Regel werden diese Kosten vom Arbeitgeber getragen und werden dem Arbeitnehmer nicht als geldwerter Vorteil zugerechnet. Die Kosten der Maßnahme sind folglich Betriebsausgaben für den Arbeitgeber, ähnlich den Kosten für anwaltliche Beratung im Arbeitsrecht. Zugleich kommt es vor, dass in Aufhebungsverträgen Kostenregelungen für Outplacement vereinbart werden. Gleiches gilt auch für den arbeitsgerichtlichen Vergleich. Auch vor dem Arbeitsgericht kann eine Regelung über die Verpflichtung zur Kostentragung von Outplacement geregelt werden.

Fachanwalt Steuerrecht

Joachim Schrader ll.m.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Düsseldorf

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